Durch einen Blog-Eintrag im ubuntuusers-Planeten (http://tridex.net/2012-07-30/mate-1-4-wurde-veroeffentlicht/) ist mir ein Fork von Gnome 2 wieder ins Bewußtsein getragen worden.
Auf meinem Thinkpad hab ich zur Zeit Debian (http://schubduese.wordpress.com/2011/10/25/migration-von-ubuntu-zu-debian-auf-dem-thinkpad-t40p/) und Ubuntu 12.04 (http://schubduese.wordpress.com/2012/04/25/ubuntu-12-04-auf-dem-ibm-thinkpad-t40/) laufen, leider überzeugt mich keins von beiden 100%: Debian ist einigermaßen flott, aber die installierten Softwareversionen sind doch schon recht alt
Ubuntu hat aktuelle Softwarepakete, aber trotz LXDE läuft es träge, zu träge um es ernsthaft zu benutzen.
Da ist Mate geradezu einen Versuch wert. Ich hab immer Gnome benutzt, aber wie es mir fehlt, wird mir erst klar, seitdem man unter Ubuntu nur noch Gnome 3, Unity, LXDE, XFCE oder zur Not auch noch KDE hat.
Ich finde es toll, dass einige “Unverbesserliche” es versuchen, Gnome weiter am Leben zu erhalten, ob dies auf Dauer gelingt, sei dahingestellt, aber die Mate Version 1.4 läuft bei mir perfekt und allemal flotter als LXDE. Dazu kommt eine Benutzeroberfläche, welche ich über die Jahre lieben gelernt. Wer immer noch “seine” Desktopumgebung für Ubuntu 12.04 sucht, sollte sich Mate mal angucken: Es ist das alte Gnome – nicht mehr aber auch nicht weniger.
Ich bleibe erstmal bei Mate und berichte ggf. über neue Erkentnnisse. Zum Abschluss die Installationsanleitung für Ubuntu 12.04, welches eine Zusammenfassung der eh schon sehr kurzen Anleitung der Mate Seite ist(http://mate-desktop.org/install/):
sudo add-apt-repository "deb http://packages.mate-desktop.org/repo/ubuntu precise main" <pre>sudo apt-get update sudo apt-get install mate-archive-keyring sudo apt-get update sudo apt-get install mate-desktop-environment